Das Hortus Netzwerk

- Naturschutz und Ertrag unter einem Dach -


Was ist eigentlich ein Hortus und was ist das Hortus-Netzwerk?


Ein Hortus (lat. Garten) ist ein Garten für die Natur und den Menschen. Er ist in drei Zonen gegliedert: Pufferzone, Hotspotzone und Ertragszone.

Die Drei Zonen sind ein Modell, welches jedem Gartenbesitzer hilfreich sein kann den eigenen Garten zu verbessern.

Interesse geweckt? Das Hortus-Netzwerk ist auch auf Facebook.

Pufferzone

Die Pufferzone umgibt den Garten und grenzt ihn nach außen durch eine ein- oder mehrreihige Hecke aus einheimischen Sträuchern ab. Zusätzliche Strukturelemente wie Reisighaufen, Totholzstämme, Steinhaufen und Sandhügel schaffen weiteren Lebensraum, der vielen Tieren Schutz und Nahrung bietet.

Hotspotzone

In der Hotspotzone herrscht die Vielfalt! Die auf abgemagerten Böden wachsenden Blumenwiesen und die Steingartenanlagen zeichnen sich durch eine besonders hohe Artenzahl von Tieren und Pflanzen aus.

Ertragszone

Direkt am Haus und damit schnell erreichbar liegt die Ertragszone mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Beerensträuchern etc. Ihr gut gepflegter Boden schenkt uns gesunde und reichhaltige Ernten.


Die Chemie stimmt - ganz ohne Chemie

Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Chemie und künstliche Dünger werden in einem Hortus nicht eingesetzt. Alle Zonen sind miteinander vernetzt und stabilisieren sich gegenseitig, so dass es kaum Schädlingsbefall gibt.


Mehr zum Hortus-Netzwerk: hortus-insectorum.de

Texte auf dieser Seite: Markus Gastl